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Sven Akgün – Betriebsleiter, Telefon: 02602 / 6729865

Pulverbeschichtungen für Maschinen, Bauteile und mehr: Ihr Fachbetrieb aus Staudt

Überall dort, wo zeitgemäße industrielle Beschichtungslösungen gefragt sind, bietet sich die Pulverbeschichtung als besonders effizientes und langlebiges Verfahren an. Arthur Autolackierung aus Staudt steht Ihnen im Großraum Koblenz, Westerwald bis Limburg und Dierdorf als zuverlässiger Partner zur Seite und überzeugt mit individuell abgestimmten Lösungen für private Kunden und Autohäuser. Dank moderner Produktionstechnik aus unserem Haus realisieren wir für jede Chargengröße passgenaue Produktionslinien mit kurzen Durchlaufzeiten – flexibel, termingerecht und auf höchstem Qualitätsniveau. Insbesondere als Zulieferer für die Automobilindustrie, für Maschinen- und Anlagenbauer sowie im Ladenbau fertigen wir moderne und belastbare Oberflächen, die höchsten Ansprüchen standhalten.

Fragen Sie unsere Spezialisten:

Welche Oberfläche ist die richtige für Ihr Bauteil? Wie lässt sich das Material optimal veredeln? Welche Produktionsschritte sind notwendig, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, und wie erfolgt die passende Konfektionierung?

Wir beraten Sie persönlich und finden gemeinsam die ideale Lösung für Ihr Projekt!

Bauteile beschichten lassen unsere Leistungen umfassen:

Beschichtung von Bauteilen bis zu 6,20 m Länge und 2,50 m Höhe

Reinigung, Entfettung und Phosphatierung im ersten Arbeitsgang

präzises Maskieren aller Flächen, die metallisch blank bleiben sollen

Abdeckung von Anschlüssen

Schutz von Gewinden

Freihalten elektrischer Kontaktflächen

Maskierung von Bohrungen

Pulverlacke sind feste, lösungsmittelfreie Beschichtungsmaterialien, die nach dem Auftragen auf die Bauteile durch Erwärmung schmelzen und sich chemisch verbinden. Dadurch entstehen besonders widerstandsfähige, gleichmäßige und haftstarke Oberflächen. Diese Technik ermöglicht es uns, langlebige und optisch hochwertige Ergebnisse zu erzielen, die den Anforderungen verschiedenster Einsatzbereiche gerecht werden.

Welche Materialien können beschichtet werden? 

Es können alle metallischen Werkstücke beschichtet werden, beispielsweise:

  • Werkstücke mit verzinktem Untergrund, z. B. Geländer, Rahmen, Handläufe, Bleche 
  • Werkstücke aus Schwarzstahl, z. B. Geländer, Rahmen, Handläufe und Bleche für den Innenbereich. Bei Werkstücken aus Schwarzstahl muss darauf geachtet werden, dass diese rost- und zunderfrei sind. Gegebenenfalls müssen alle Teile vorher gestrahlt werden und diese dann nach unserem TZP-System beschichtet werden, um eine optimale Haftung und Optik sowie den Korrosionsschutz gewährleisten zu können. 
  • sandgestrahltes Material, z. B. Innengeländer, Handläufe für den Innenbereich 
  • Werkstücke aus Aluminium, z. B. Bleche, Rahmen, Profile. Zu beachten ist, dass wir keine Chromatierung als Vorbehandlung verwenden.

Der typische Ablauf einer Pulverbeschichtung

  1. Grundprinzip: Beim Pulverbeschichten werden elektrisch leitfähige Werkstoffe wie z. B. Treppengeländer oder Fenstergitter farblich beschichtet.
  2. Vorbehandlung: Bevor die eigentliche Beschichtung beginnt, werden die Bauteile in einer nasschemischen 5-Zonen-Sprühvorbehandlung aufbereitet. Dabei durchlaufen sie eine Entfettung, eine Phosphatierung, mehrere Stadtwasserspülen sowie abschließend eine VE-Wasserspüle.
  3. Erste Trocknung: Direkt im Anschluss erfolgt die Trocknung im Haftwassertrockner, um die Teile optimal auf die weiteren Schritte vorzubereiten.
  4. Nassgrundierung: Danach wird eine spezielle Nassgrundierung (LM-Classic) aufgetragen. Diese dient als Haftvermittler, sorgt durch ihre grauweiße Farbe für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild bei unterschiedlichen Materialien und verbessert die Kantendeckung.
  5. Zweite Trocknung: Im Primertrockner erfolgt eine weitere Trocknung, die zusätzlich Ausgasungen – insbesondere bei verzinkten Untergründen – reduziert.
  6. Pulverbeschichtung: Anschließend wird das Pulver mittels Elektrostatik mit speziellen Pulverpistolen auf die Oberfläche aufgetragen.
  7. Einbrennen: Die beschichteten Teile werden im Trockenofen bei ca. 180 °C bis 200 °C eingebrannt, wodurch sich das Pulver verflüssigt und chemisch mit der Oberfläche verbindet.
  8. Abkühlung und Verpackung: Nach dem Einbrennen kühlen die Bauteile ab, werden mit Schaumfolie verpackt und sind direkt bereit zur Abholung und Montage. Eine zusätzliche Nachtrocknung, wie sie bei Nasslacken erforderlich ist, entfällt.

So überzeugt die Pulverbeschichtung im Detail

  • Wirtschaftlichkeit: Die Pulverbeschichtung ist ein besonders wirtschaftliches Verfahren, das effiziente Abläufe und optimale Ergebnisse ermöglicht.
  • Licht- und Farbbeständigkeit: Es wird eine hohe Licht- und Farbbeständigkeit erzielt, wodurch die Oberflächen langfristig ihre Qualität und Optik behalten.
  • Umweltfreundlichkeit: Durch den Einsatz moderner Verfahren sowie Wasserlacken und lösemittelreduzierten Materialien wird die Umwelt nicht unnötig belastet.
  • Widerstandsfähigkeit: Der Widerstand gegen mechanische und chemische Belastungen ist ausgezeichnet und sorgt für besonders langlebige Beschichtungen.
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